Werdegang als Therapeut

Lange bevor Claus daran dachte, sich zum Heilpraktiker weiterbilden zu lassen, war er von traditioneller chinesischer Heilkunst fasziniert. Als er 1982 mit der chinesischen Kampfkunstart Wing Tsun anfing entdeckte er diese Begeisterung. Diese Kung-Fu-Art basiert auf den Grundsätzen des Buddhismus, Konfuzianismus und des Daoismus. Er fand darin einen Lebenssinn und eine Lebensform, die ihn in einer besonderen Art und Weise erfüllten. Fasziniert von dieser Philosophie wandte er sich 1986 dem Studium der traditionellen chinesischen Therapieverfahren zu. Seitdem bestimmen, nach seiner Aussage, der Daoismus und Buddhismus sein ganzes Leben.

1984 fasste er den Beschluss, sich in Trier zum Masseur ausbilden zu lassen. Als gelernter Masseur und medizinischer Bademeister eröffnete er 1989 zusammen mit seiner Ehefrau Jutta – ebenfalls Masseurin und Heilpraktikerin mit inzwischen 30-jähriger Berufserfahrung – eine Massagepraxis. Mit dieser Praxis waren sie sehr erfolgreich. Es dauerte nicht lange, bis der Patientenandrang so groß war, dass sie diesen nicht mehr zu zweit bewältigen konnten und weiteres Personal einstellen mussten. Als Masseur absolvierte Knapp zahlreiche Fortbildungen, darunter Lymphdrainage bei Prof. Földi, Marnitztherapie, PNF, uvm um seinen Patienten mit vielfältigen Methoden optimal helfen zu können. Da Claus sich in Richtung der TCM orientieren wollte, legte er 1995 die Überprüfung zur Ausübung als Heilpraktiker ab. Ein Jahr später fing er eine Ausbildung für TCM an der AG für klassische Akupunktur und TCM in Offenbach bei Frankfurt an. Diese Ausbildungsstätte gehört zu den besten Schulen für TCM bundesweit. Dort erwarb Claus im Jahr 2000 sein Diplom in TCM, während er als Masseur in seiner Praxis tätig war.

Um sein Wissen über energetische Therapien zu erweitern, begann er im Jahr 2004 mit der Ausbildung in japanischer Akupunktur bei Dr. Stephen Birch. Dr. Birch gilt als einer der bekanntesten Ausbilder für Japanische Akupunktur weltweit. Claus kombiniert die diagnostische Methodik der TCM mit den Möglichkeiten der japanischen Akupunktur. Das ermöglicht den Patienten eine fast schmerzfreie Behandlung.

Je mehr Claus sich mit den Therapiemethoden auseinandersetzte, desto mehr Interesse entwickelte er an feinstofflichen Therapien wie Reiki und Quantenheilung, die ganz ohne direkte physikalische Einwirkung einen großen Effekt erzielen. Deshalb ließ er sich im Jahr 2007 bei Tadao Yamaguchi zum Jikiden-Reiki ausbilden und erlang im diesem Bereich den Lehrergrad (Shihan). Er entwickelte für Jikiden-Reiki eine besondere Leidenschaft und reiste mehrfach nach Japan, um diese Tradition besser kennenzulernen.

Bei der Anwendung von Reiki fasziniert ihn immer wieder, wie viel Linderung bei Patienten sich mit feinstofflichen Therapien erzielen lässt. Motiviert durch diese Erfolge, beschloss er 2011 eine Ausbildung für Matrix-Inform im Heedeinstitut zu absolvieren.